FELIX KIESSLING

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Numen H2O

Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2011

Through a chain of biological, physical and technological filtering mechanisms, the installation Das Numen H2O provided drinking water sourced from the river Spree running along the Haus der Kulturen der Welt.

On one hand, the work enabled insight to natural phenomena that take place during the purification of water. It also offered the visitor a chance to re-identify with this crucial element, making him aware of the human element in the water cycle, wherein the human body ultimately takes part in the filtering process. Both the sensitive position and the mutually dependent relationship humankind holds with water were allegorically part of the work.

The first main module of Das Numen H2O housed biological filter mechanisms. Cooperating with various institutions including University of Kassel, TU Dresden and SŠchsisches Textil-Forschungsinstitut, these mechanisms were developed and tested over the course of a year-long research process. Exemplary mechanisms isolated from the ecosystem, such as shell filters, plant filters, sedimentation and mycelia filters, provided insight to the sensitive dependencies and the complex interplay of biological sub-processes that contribute to the filtration of water in nature.

The second module, consisting of physical and technological filter units, such as flow filter, cyclone filter, active charcoal and reverse osmosis filtration, completed the process to a point where the water was safe to drink.

Das Numen H2O was part of the initiative †BER LEBENSKUNST, a project initiated by the German Federal Cultural Foundation in cooperation with the Haus der Kulturen der Welt. The project was realized with the friendly support of the institutions mentioned above, along with Gardena, Dornbracht and Grundfos.

 

 

 

 

 

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Das Numen H2O entnimmt dem die Ausstellungssituation umgebenden System Wasser und bereitet dieses Ÿber eine Verkettung biologischer, physikalischer und technologischer Filtermechanismen zu Trinkwasser auf.

Die Arbeit ermšglicht einerseits einen auf Wissen basierten Einblick in die natŸrlichen PhŠnomene, die bei der Wasserreinigung zum Tragen kommen - andererseits wird durch den Akt der RŸckfŸhrung des Wassers in das System eine Re-Identifikation angestrebt, sich als integralen Bestandteil des Wasserzyklus zu begreifen: Letztendlich fungiert der menschliche Kšrper als eine Stufe des Filterungsprozesses des Wassers, welches nach Aufnahme und anschlie§ender Reinigung durch die Nieren ausgeschieden wird. Dies steht sinnbildlich fŸr die sensible Position und die AbhŠngigkeit, mit der wir und das uns umgebende Wasser in Verbindung stehen.

Der erste Teil der H2O Maschine ist ein Modul, das unterschiedliche biologische Filtermechanismen beherbergt und zu vereinen sucht. Es ist Re- sultat der Forschungszusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen (Uni Kassel/TU Dresden/SŠchsisches Textilforschungsinstitut), welche zuvor die einzelnen Komponenten dieses modularen Systems getrennt voneinander erforscht haben und nun in der Installation miteinander in Dialog treten.

Die exemplarisch aus dem uns umgebenden …kosystem isolierten Mechanismen (wie Muschelfilter, Pflanzenfilter, Sedimentationsfilter, Mycelfilter) vermitteln einen Einblick in die sensiblen AbhŠngigkeiten des komplexen Zusammenspiels biologischer Teilprozesse, die zur Filtration des Wassers beitragen. Dieser erste Teilbereich der Filtration reduziert den Anteil viraler und bakterieller Verunreinigungen des Wassers und etabliert sich somit als Grundlage der Folgeprozesse. Daran anschlie§end befindet sich das zweite Modul der Maschine.

Eine Verkettung von technischen Filtereinheiten (wie Flie§-, Zyklon-, Aktiv- kohle- und Umkehr-Osmose-Filtration) ist der zweite Schritt der Reinigung und ermšglicht einen komprimierten Einblick in weitere, teilweise auch industrielle Mšglichkeiten der Wasserfiltration. Die Installation wird zur Platform fŸr den Dialog von biologisch natŸrlichen Methoden in Kontakt mit industriellen Mšglichkeiten. Zudem gewŠhrleisten sie die bedenkenlose zertifizierte Trinkbarkeit des Wassers.

 

 

 

 

Das Numen Kollektiv

(Julian Charrire, Andreas Greiner, Markus Hoffmann, Felix Kiessling)

 

http://www.dasnumen.com/

 

 

 

 

 

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