FELIX KIESSLING

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Antisonne

 

wood, metal, Nextel-Velour lack, 36 fluorescent lights, 200x200 cm

Pane E Tulipani (Kunsthaus Jesteburg/Oel-FrŸh)

Hamburg, 2017

 

The Antisun can be seen as a black spot, a disturbance in our visual plane. It irritates the eye with its seemingly infinite and immaterial depth. Kiesslings argues, this exact moment, when we donÕt under- stand, offers the chance to glimpse into a more objective reality – beyond the way we are used to process, construct and make sense of the world surrounding us.

Ein tiefes schwarzes Loch wird in den Raum installiert: Die Antisonne. Visuell nicht erfassbar, irritiert sie unsere gewohnte Wahrnehmung. Sie bildet einen blinden Fleck im Raum, einen kleinen Ausschnitt ins Nichts, ein Fenster zu einem Raum den wir zwar fŸhlen, aber nicht ergrŸnden kšnnen – die Antisonne absorbiert uns in ihre schier un- endliche, immaterielle Tiefe.

Um dem Betrachter in Zeiten von Definition, Logik, ErklŠrung und Funktion einen undefinierten, unsinnigen, unlogischen Raum zu šffnen, ihm einen kleinen Ausschnitt in die IrrationalitŠt zu ermšgli- chen, versucht Kiessling sich gegenŸber dem Ort und seiner Struktur unkritisch zu verhalten:

ÔDie Arbeit soll erreichbar sein. Sie soll als ein integriertes Objekt wirken, in einem Restaurant hŠngen, den prosaischen Raum eines Durchgangs kolonisieren. Sie soll im Alltag integriert Ÿber dem Tisch stattfinden, dem Tisch an dem du isst und liebst und stirbst, sonst wird dieser kleine Aus- schnitt nicht gesehen und erfahren und als ein unzugŠngliches, exklusives Konzept strukturell einflusslos bleiben

 

www.felixkiessling.net/Antisonne.htm

 

 

 

 

 

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